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CO2 Steuer Aufteilung zwischen Mieter und Vermieter

Veröffentlicht von S Immobilien RNN on 28. November 2022
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Was ist die CO₂-Steuer?

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) worunter auch die CO₂-Steuer (auf Öl und Gas) fällt, gilt seit dem 01. Januar 2021. Im Jahr 2021 galt ein Satz von 25,- € je Tonne CO₂, im Jahr 2022 gilt eine Abgabe von 30,- € je Tonne. Bisher tragen Mieter von Immobilien diese Kosten alleine, aber ab dem Jahr 2023, genauer ab dem 01. Januar 2023 wird es ein Stufenmodell geben, das die Vermieter von Immobilien einbezieht und so die Kosten der CO₂-Steuer aufgeteilt werden.

Von der Besteuerung ausgenommen ist Biogas! Der Grund ist, dass bei Biogas nur soviel CO₂ freigesetzt wird, wie die Ressourcen ursprünglich aufgenommen haben.

Wie hoch ist die CO₂-Steuer?

In der nachstehenden Tabelle sehen Sie die Staffelung der CO₂-Steuer nach neuem und altem BEHG. Für Sie als Mieter bzw. Vermieter ist der CO₂-Preis nach neuem BEHG von Relevanz. Die Änderung des BEHG durch die Bundesregierung wurde aufgrund der Energiekrise veranlasst.

Quelle: energie-experten.org

Wie wird die CO₂-Steuer zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt?

Eine pauschale Aussage kann hier nicht getroffen werden, da die prozentuale Aufteilung der CO₂-Steuer abhängig davon ist, wie hoch der Energieverbrauch der Immobilie, also der CO₂ Ausstoß je m² und Jahr ist. Das bedeutet, umso schlechter der energetische Zustand des Gebäudes ist, desto höher ist der Anteil der CO₂-Steuer, die der Vermieter zu tragen hat. In der nachstehenden Tabelle finden Sie die Angaben hierzu.

Quelle: energie-experten.org

Dieses Stufenmodell gilt für alle Wohngebäude und Gebäude mit gemischter Nutzung. Bei reinen Gewerbeimmobilien gilt die 50:50 Regel. Ein Stufenmodell für Nichtwohngebäude soll bis Ende 2025 eingeführt werden.

Wie man an der obigen Tabelle erkennen kann, werden Vermieter von Immobilien mit einem schlechten energetischen Wert stärker zur Kasse gebeten als Vermieter von Immobilien mit einem guten Wert.

Bei Immobilien mit einer besonders schlechten Energiebilanz müssen Vermieter bis zu 95 % der CO₂-Steuer tragen und können diese Kosten nicht an den Mieter weitergeben.

Der Sinn des BEHG ist im Grunde, den Vermietern einen Anreiz zu schaffen, das Gebäude energetisch zu sanieren.

Wo kann ich die Höhe der CO₂-Steuer ersehen?

Welche Stufe der CO₂-Besteuerung für Sie als Mieter bzw. Vermieter zutrifft, entnehmen Sie dem Energieausweis (Verbrauchsausweis) auf Seite zwei des Dokumentes. Ein typischer Wert für Gas ist ca. 0,202 kg CO₂ / kWh, für Öl ca. 0,266 kg CO₂ / kWh. Der Faktor variiert regional nach der Zusammensetzung des Brennstoffs. Die Energielieferanten müssen hierzu exakte Angaben auf der Abrechnung aufführen.

Das BMWK stellt eine CO₂ Online Rechner zur Verfügung, wo man sehr leicht durch Angabe einzelner Eckpunkte den CO₂-Anteil Mieter/Vermieter berechnen kann. Ist man selbst nutzender Eigentümer, ist der Komplettbetrag als Anteil Mieter und Vermieter der Betrag den man leisten muss.

Rechtliches: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- und/oder Rechtsberatung dar. 

Bildnachweis: @alexraths/Depositphotos.com

FAQ ZUR CO2-STEUER BEI MIETER UND VERMIETER

Häufige Fragen zur CO2-Steuer, zur Kostenaufteilung zwischen Mietern und Vermietern, zum Stufenmodell und zur Bedeutung des energetischen Gebäudezustands für Immobilien in Weinheim und der Rhein-Neckar-Region.

Worum geht es im Artikel „CO2 Steuer Aufteilung zwischen Mieter und Vermieter“?
Der Artikel erklärt die CO2-Steuer auf Öl und Gas, die Aufteilung zwischen Mietern und Vermietern sowie das Stufenmodell, das seit 2023 für Wohngebäude und gemischt genutzte Gebäude relevant ist.
Was ist die CO2-Steuer laut Artikel?
Die CO2-Steuer fällt laut Artikel unter das Brennstoffemissionshandelsgesetz und betrifft unter anderem Öl und Gas. Sie soll CO2-Emissionen bepreisen und dadurch Anreize für klimafreundlicheres Verhalten und energetische Sanierungen schaffen.
Wie wird die CO2-Steuer zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt?
Die Aufteilung erfolgt laut Artikel nicht pauschal, sondern abhängig vom CO2-Ausstoß je Quadratmeter und Jahr. Je schlechter der energetische Zustand des Gebäudes ist, desto höher kann der Anteil sein, den der Vermieter trägt.
Für welche Gebäude gilt das Stufenmodell?
Das Stufenmodell gilt laut Artikel für Wohngebäude und Gebäude mit gemischter Nutzung. Bei reinen Gewerbeimmobilien wird im Artikel eine 50:50-Regel genannt.
Wann müssen Vermieter einen besonders hohen Anteil der CO2-Steuer tragen?
Vermieter müssen laut Artikel einen höheren Anteil tragen, wenn die Immobilie eine schlechte Energiebilanz aufweist. Bei besonders schlechter Energiebilanz kann der Vermieteranteil laut Artikel bis zu 95 Prozent betragen.
Wo kann man Hinweise zur Höhe der CO2-Steuer finden?
Der Artikel verweist auf den Energieausweis, insbesondere den Verbrauchsausweis, sowie auf Angaben der Energielieferanten in der Abrechnung. Zusätzlich wird ein CO2-Online-Rechner des BMWK erwähnt.
Warum ist die CO2-Steuer für Vermieter in Weinheim und der Rhein-Neckar-Region wichtig?
Für Vermieter in Weinheim und der Rhein-Neckar-Region kann die CO2-Steuer wichtig sein, weil energetisch schlechtere Gebäude zu einem höheren Vermieteranteil führen können. Dadurch werden Energieausweis, Heizungsart und energetischer Zustand für Vermietung und Werterhalt relevanter.
Kann S Immobilien RNN bei Fragen zur CO2-Steuer und Immobilienbewertung unterstützen?
S Immobilien RNN kann bei immobilienbezogenen Fragen zu Bewertung, Vermietung, Verkauf und regionaler Einordnung unterstützen. Für verbindliche steuerliche, rechtliche oder abrechnungstechnische Fragen zur CO2-Steuer sollte zusätzlich eine qualifizierte Fachberatung einbezogen werden.

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